Judo Freudenstadt

TSV Freudenstadt 1862 e.V. - Abteilung Judo

Berichte 2018

Tübinger Judo-Fortbildung

28.-30. September 2018

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Bereits zum 13. Mal fand in Tübingen die Internationale Judo-Fortbildung statt. Hochkarätige Referenten vermitteln dort ihr Judowissen. Birgit Binder und Stefan Lippert vom TSV Freudenstadt nahmen teil, um neue Anregungen für den eigenen Verein aufzuschnappen.

An drei Tagen besuchten sie Unterrichtseinheiten bei unterschiedlichen Referenten. Gunter Bischof, Vater von Olympiasieger Ole Bischof und früher für den Leistungssport beim Deutschen Judobund verantwortlich, setzte sich mit der Grundlagenausbildung auseinander. Besondere Schwerpunkte setzte er auf die Randori-Ausbildung. Randori ist eine sehr freie Trainingsform mit offenen Situationen, also mit wenigen oder keinen Vorgaben.

Dem gegenüber steht die Trainingsform "Kata", die auf geschlossene Vorgaben setzt. Beide Partner kennen ihre Aufgabe sowohl als Angreifer als auch als Verteidiger. Dabei geht es darum, die Funktionsweise von Techniken zu verstehen. Kata-Bundestrainer Sebastian Frey und DJB-Kata-Referent Dr. Stefan Bernreuther gaben methodische Hinweise zur Vermittlung von Kata im Training. Gleichzeitig war es ihnen wichtig, eine Brücke von Kata zum Wettkampf (Shiai) zu schlagen.

Heike Betz und Wolfgang Fanderl gaben in weiteren Einheiten Tipps, um das Judotraining abwechslungsreicher und insbesondere für Kindern ansprechend zu gestalten.

Birgit Binder besitzt die Trainer-B-Lizenz für Breitensport im Judo, Stefan Lippert darüber hinaus auch noch im Leistungssport. Beide konnten ihre Lizenzen im Rahmen der Fortbildung um zwei Jahre verlängern.

Text: Stefan Lippert

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