Judo Freudenstadt

TSV Freudenstadt 1862 e.V. - Abteilung Judo

Berichte 2018

Süddeutsche Meisterschaften u21

18. Februar 2018

Denis und Maxim Hebert.

Platz 1 und 2 erkämpfen sich die Hebert-Brüder bei den Süddeutschen Meisterschaften der Männer u21. Damit qualifizierten sich die Judoka des TSV Freudenstadt für die Deutschen Meisterschaften in Frankfurt (Oder).

Maxim und Denis Hebert gingen in Heilbronn in derselben Gewichtsklasse an den Start. Denis traf in der ersten Runde auf einen Sportler vom TV Altdorf. Zwei Wertungen für Ko-uchi-barai und eine Soto-maki-komi brachten den vorzeitigen Einzug in die zweite Runde. Ebenso schnell setzte sich der jüngere Bruder Maxim in seiner Erstrundenbegegnung gegen einen Judoka vom BC Karlsruhe durch.

In der zweiten Runde traf Denis auf einen Starter vom MTV Ingolstadt. Nachdem beide Kämpfer in der regulären Kampfzeit keine Wertung erzielen konnten ging es in die Verlängerung. Im Golden Score gewinnt derjenige, der zuerst eine Wertung erzielen kann. Einen Angriff des Ingolstädters mit einem Schulterwurf konterte Denis erfolgreich und zog so ins Halbfinale ein. Schneller ging es für Maxim Hebert, der mit zwei schnellen Hüftfegern vorzeitig gegen seinen Kontrahenten vom TSV Schwieberdingen siegte.

Im Halbfinale traf Denis auf einen weiteren Kämpfer vom MTV Ingolstadt. Eine erste Wertung erhielt er für eine Kombination von Ko-uchi-barai zu De-ashi-barai. Im weiteren Kampfverlauf setzte er eine Wurftechnik an, mit der er jedoch keine Wertung erzielen konnte. Sein Gegner setzte im Bodenkampf nach, der Freudenstädter übernahm den Angriff und bekam den Ingolstädter in einen Haltegriff, der den vorzeitigen Sieg bedeutete. Maxim traf im Halbfinale auf einen Sportler vom VfL Sindelfingen. Mit zwei Fußwürfen dominierte er die Begegnung und sicherte sich wie sein Bruder den Einzug ins Finale.

Im Finale der Freudenstädter Judokämpfer zog Denis zurück, so dass er seinem jüngeren Bruder den Titel kampflos überließ. Beide starten nun Mitte März bei den Deutschen Meisterschaften in Brandenburg.

Text: Stefan Lippert. Foto: Hebert

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