Judo Freudenstadt

TSV Freudenstadt 1862 e.V. - Abteilung Judo

Berichte 2017

Süddeutsche Meisterschaften u18

11. Februar 2017

Maxim Hebert vom TSV Freudenstadt gewinnt bei den Süddeutschen Meisterschaften der Altersklasse u18 im bayerischen Ingolstadt die Bronzemedaille. Damit erreichte er auch die Qualifikation zu den Deutschen Meisterschaften in Herne.

Der Freudenstädter Judoka traf in der ersten Runde auf einen Starter aus Bayern. Mit Tai-otoshi erzielte er eine erste Wertung, im anschließenden Bodenkampf konnte er seinen Gegner mit einem Armhebel zur Aufgabe zwingen. Spannend war die zweite Runde gegen einen Sportler vom TSV Peiting. Maxim musste erst zwei Verwarnungen gegen sich hinnehmen, ehe er seinen Kontrahenten mit Ura-nage (Rückwurf) zu Boden brachte und mit der ersten Wertung die Führung übernehmen konnte. Der Peitinger konnte diesen Vorsprung mit einem Hüftwurf bald darauf wieder ausgleichen und war ein weiteres Mal mit der gleichen Technik erfolgreich. Nach der hart umkämpften Niederlage ging es für den Freudenstädter in die Trostrunde.

Die nächste Begegnung beendete er schnell mit einem Harai-goshi, für den die Kampfrichter Ippon gaben. Den vorzeitigen Sieg erzielte Maxim auch im Anschluss gegen einen Starter vom BC Karlsruhe, den er mit O-soto-gari auf die Matte schickte. Im kleinen Finale traf er auf den badischen Meister vom BC Offenburg. In einem engen Kampf ging die erste Wertung an den Freudenstädter. Einen Angriff des Offenburgers konnte Maxim kontern und zu Boden führen, wo er sich mit einem Haltegriff den dritten Platz und das Ticket zu den Deutschen Meisterschaften sichern konnte.

Verpasst hat die Qualifikation hingegen sein Vereinskamerad Oliver Frikel. Als Landesmeister angereist ging es in der ersten Runde gegen einen Sportler vom TSV Bad Kissingen nach Ablauf der regulären Kampfzeit in die Verlängerung. Die erste Wertung im Golden Score ging nach eineinhalb Minuten an den Bayern, der den Freudenstädter damit in die Trostrunde schickte. Im ersten Trostrundenkampf erzielte Frikel schon nach kurzer Zeit Ippon und kam eine Runde weiter, wo er auf einen Kämpfer vom VfL Sindelfingen traf. Auch hier geht es in die Verlängerung, in der Oliver mit einem Ko-uchi-gari angriff. Der Sindelfinger versuchte zu kontern und beide gingen zu Boden. Unglücklicherweise sprachen die Kampfrichter die Wertung Olivers Gegner zu, so dass nach kämpferisch starken Leistungen das zu frühe Aus kam. Damit landete Oliver auf dem 9. Platz.

Text: Stefan Lippert

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