Judo Freudenstadt

TSV Freudenstadt 1862 e.V. - Abteilung Judo

Berichte 2017

WDK-Wochenende in Albstadt

3.-5. Februar 2017

Birgit Binder und Stefan Lippert besuchen das WDK-Wochenende an der Landessportschule in Albstadt. Von Freitag bis Sonntag stehen Judo-Selbstverteidigung, Katatraining und ein kurzer Einblick ins Sambo auf dem Programm.

Freitagabend ging es nach dem gemeinsamen Abendessen zum ersten Mal auf die Matte. Organisator Jacques Cosson (Vizepräsident Sport im Württembergischen Dan-Kollegium, 5. Dan Judo & Jiu-Jitsu) leitete eine Einheit zur Judo-Selbstverteidigung. Unter anderem wurden dabei Verteidigungshandlungen gegen einen Angriff mit dem Schwitzkasten geübt. Nach der Einheit klang der Abend in der Sauna und beim freundschaftlichen Austausch in der hauseigenen Sportlerklause aus.

Der Samstag stand dann ganz im Zeichen des Katatrainings. Jacques Cosson bot den Teilnehmern Einblicke in die Nage-no-kata, die Katame-no-kata, die Ju-no-kata sowie in die Kime-no-kata an. Auf diese Kata legten Birgit, Stefan und Istvan Dwinger vom TV Oberndorf besonderen Wert, da diese Prüfungsteil für den 5. Dan ist. Stefan und Istvan streben diese Prüfung im Jahr 2018 an. Gelegentlich wechselten sie aber auch zur Ju-no-kata, wenn sich die vielen neuen Eindrücke erst einmal setzen mussten. Auch der zweite Abend bot in der Sauna und in der Sportlerklause Gelegenheit, den Tag in geselliger Runde ausklingen zu lassen.

Am Sonntag übernahm dann der WJV-Prüfungsreferent Andreas Morhardt. Dieser kann neben dem 5. Dan Judo auch einen internationalen Meistergrad im Deutschen Sambo Bund vorweisen. Zwei Stunden lang gab er eine kleine Einführung in die russische Kampfsportart, wobei er Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Judo und Sambo aufzeigte. Unter anderem trainierten die Sportler die im Judo-Wettkampf verbotene Wurftechnik Kani-basami. Von dort aus ging es weiter zu den im Judo ebenfalls verbotenen Beinhebeln an Knie und Sprunggelenk.

Text: Stefan Lippert

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