Judo Freudenstadt

TSV Freudenstadt 1862 e.V. - Abteilung Judo

Berichte 2016

Judoka legen Sportabzeichen ab

2. Dezember 2016

Elf Judoka des TSV Freudenstadt haben das Judo-Sportabzeichen abgelegt. Dabei mussten sie mit judospezifischen Mitteln die vier Bereiche Judo-Fitness, Kraftausdauer, Beweglichkeit und Kreativität abdecken.

Das Judosportabzeichen ist das offizielle Leistungsabzeichen des Deutschen Judobundes. Es wurde von Sportwissenschaftlern an der Sporthochschule Köln entwickelt und seine Wirksamkeit in mehreren Kontrolluntersuchungen beispielsweise von der Universität Leipzig nachgewiesen.

Das Judo-Sportabzeichen ist Fitness-Programm und Fitness-Check in einem. Die Vielfalt des Judosports wird hierbei genutzt, um die verschiedenen Bereiche abzudecken.

In der Judoabteilung des TSV Freudenstadt wurde unter Leitung von Trainer Stefan Lippert (4. Dan) zum ersten Mal das Sportabzeichen abgenommen. Der erste Teil zur Judofitness gliedert sich in neun Belastungsphasen, in denen beispielsweise die Anzahl der Würfe in drei Minuten gezählt werden, die Zahl der Befreiungen aus einem Haltegriff oder die Falltechniken. Auch Übungskämpfe gehören zu den Belastungen. In den Ruhephasen zwischen der Belastung wird jeweils der Puls gemessen, so dass die Teilnehmer keine zu hohe oder zu niedrige Belastung wählen, so dass gezielt im Ausdauerbereich trainiert wird.

In einer weiteren Einheit wurde die Kraftausdauer auf die Probe gestellt. Dabei kamen Kraftübungen zum Einsatz, die für jeden Judoka essentiell sind: Liegestütz, Bauchaufzüge, Kraftübungen für den Rücken und die Beine, oder die den ganzen Körper fordern. Im Bereich Beweglichkeit galt es, einen Hindernisparcours in vorgegebener Zeit möglichst oft zu durchlaufen.

Den Abschluss des Judo-Sportabzeichens bildete die Kreativaufgabe. Ein Trainingspaar musste sich eine Abfolge von Judotechniken überlegen und diese vor der Gruppe präsentieren. So zeigte ein Team aufeinander aufbauende Kombinationen von Wurftechniken, ein anderes den methodischen Aufbau zur Vermittlung einer Fußtechnik.

Am Ende durften sich Birgit Binder, Lea Binder, Timon Frikel, Waldemar Frikel, Tim Heinzelmann, Jule Horn, Yannick Huber, Stefan Lippert, Peter Lobitz, Robert Otto und Marcel Strunz über die erfolgreiche Teilnahme und das Leistungsabzeichen in Bronze freuen. Das Judo-Sportabzeichen soll zur wiederholten Teilnahme motivieren, so dass höhere Abzeichen erst nach mehrmaligem Ablegen errungen werden können. Das Judo-Sportabzeichen soll auch im kommenden Jahr wieder Bestandteil des Trainingsprogramms sein.

Text: Stefan Lippert. Foto: Lorenz Haas

[Zu den Meldungen 2016]